WICHTIGE NÄHRSTOFFGRUPPEN UND IHRE 

ERNÄHRUNGSPHYSIOLOGISCHEN

FUNKTIONEN

VITAMINE
SPURENELEMENTE
AMINOSÄUREN
PFLANZENSTOFFE
 

 

Univ. Doz. Dr. K. Miller

Vorstand der Salzburg Obesity Academy Foundation – Qualitätsnetzwerk Übergewicht

Vorstand der chirurgischen Abteilung

Krankenhaus Hallein

 

     
A. VITAMINE
 

C. AMINOSÄUREN

sind organische Verbindungen, die 

unser Körper nicht selbst herstellen kann. Vitamine stärken u.a. die Immunabwehr und dienen der allgemeinen Gesunderhaltung. 

 

VITAMIN   C

*steigert die Abwehrkräfte

*regeneriert den Organismus

*fördert die Kollagenbildung

 

VITAMIN B-KOMPLEX

*fördert die Energiegewinnung

*unterstützt die Funktionstüchtigkeit des Nervensystems und des Gehirns

*ist für die Regulierung des Kohlehydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsels unentbehrlich

 

FOHLSÄURE

*ist in Verbindung mit B12 wichtig für die Blutbildung und dient der

*Vorbeugung vor Mißbildungen in der Schwangerschaft

*ist notwendig für eine gesunde Funktion von Gehirn und Nerven 

*beugt zu hohen Homocysteinwerten

im Blut vor (Gefäßschutz)

 

VITAMIN  E

*schützt Lipide (Fette) und Zellmembranen vor Oxidation

*beugt Entzündungen in Gelenken vor

 

BIOTIN

*zur Gesunderhaltung des zentralen

 Nervensystems, der Haut, der Haare

 und Nägel

B. SPURENELEMENTE

    ZINK UND SELEN

 

*sind essentielle Wachstumsfaktoren für alle Zellen

*sind Bestandteile wichtiger Enzymsysteme

*unterstützen die körpereigene Abwehr auf Grund ihrer antioxidativen Wirkung

*regen körperliche und geistige Leistungsfähigkeit an 

*unterstützen den Organismus bei Entgiftungen, insbesondere bei der Schwermetallausleitung

 

 L-Lysin und L-Glutamin

*dienen als Carrier (Transportsubstanzen)

*somit unterstützen sie den Transport der Vitamine und der sauerstoffspendenden Anthcyane in das Gehirn, aber auch in die (Sinnes-) Organe und das Bindegewebe 

*versorgen das Gehirn, damit Botenstoffe zur Unterstützung der Konzentration gebildet werden können 

*stimulieren die körpereigene Ab- 

 wehr

*erhöhen die Stresstoleranz

 

L-ARGININ

*erhöht mit Sauerstoff zusammen die Weitstellung der Blutgefäße

*unterstützt die Durchblutung der Organe

 

D.  SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE DES GELB-ROT-BLAUEN  SPEKTRUMS 

 

Bioflavonoide, Polyphenole,

Anthocyane (aus Heidelbeeren- und Holunderbeerenkonzentrat), Lycopen, Lutein und Citrus-Konzentr.

*sind in Kombination mit die stärksten Antioxidantien, die im Pflanzenreich vorkommen

*schützen die Zellen vor dem Einfluss freier Radikale

*tragen zur Erhöhung des Sauerstoffgehaltes in Zelle und Gewebe bei

*unterstützen die Wirkung d. Vitamine weil diese gemeinsam besser vom Körper resorbiert (aufgenommen) werden. 

*ihre leuchtenden Farben stellen eine Kraftquelle der Natur dar. Sie dienen dem Schutz der Gesundheit und der Vitalität. Sekundäre Pflanzenstoffkonzentrate tragen dazu bei, das Gefäßsystem zu kräftigen. Sekundäre Pflanzenstoffkonzentrate wirken Organschwächen auch einer Sinnesorganschwäche (nachlassende Sehkraft, Konzentrationsschwäche), entgegen.

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© 2004 K. Miller